Die Geschichte vom Seestern - Du entscheidest selbst darüber was für dein Leben sinnvoll ist

Oftmals denken wir, dass das Kollektiv - nämlich "die Gesellschaft" -  zum einen allwissend ist und zum anderen festlegt, was für über 82 Millionen Deutsche sinnvoll und richtig ist. Die folgende Geschichte soll dich dazu anregen, diese für uns selbstverständliche Annahme eventuell zu hinterfragen.



Eine kleine Geschichte für den Sonntag:

Es war einmal ein alter Mann, der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte. Eines Tages sah er einen kleinen Jungen, der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf.

Er rief: „Guten Morgen. Was machst du da?” Der Junge richtete sich auf und antwortete: „Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe, und die Sonne brennt herunter. Wenn ich es nicht tue, dann sterben sie.”

„Aber, junger Mann”, erwiderte der Alte, „ist dir eigentlich klar, dass hier Kilometer um Kilometer Strand ist. Und überall liegen Seesterne. Du kannst unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn.”


Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer: „Aber für diesen Einen macht es Sinn!”

Nach der Erzählung “The Star Thrower” von Loren Eiseley (1969)

Sinnvoll und relevant ist das, was für DICH und nur für dich alleine in deinem Leben wichtig ist. Was deine Mitmenschen denken ist für dein Leben nicht ausschlaggebend. Es ist lediglich eine Meinung:

Liebe Grüße aus der Sonne <3

Nina

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